Die 7 Trottel, die Dir in jedem Fitnesscenter über den Weg laufen Teil 2

By on Januar 16, 2015
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#4 Der Schwitzer

Die Chancen stehen gut, dass Du dieser Typ bist, also werde ich nachsichtig sein. (Die Chancen stehen ebenso gut, dass ich dieser Typ bin.) Der “Schwitzer“ ist derjenige, der beim Training nur halb menschlich und halb wie ein Eis-Kornetto aussieht, wie einer von den X-Men, der nicht zu besonders vielen Einsätzen mit darf.

Wenn Dein Puls schon beim Pulsmessen ansteigt, bist Du wahrscheinlich ein Schwitzer.

Das Traurige ist, dass es in Anbetracht des genetischen und physischen Aufbaus des Subjekts nicht viel gibt, was ein Schwitzer hinsichtlich seines Zustands tun kann – selbstverständlich abgesehen davon, einfach nicht zu trainieren, was eine verdientermaßen beliebte Antwort ist. Aber es gibt ausgleichende Schritte, die unternommen werden können, und wenn man das berücksichtigt, können Schwitzer weiter in zwei Unterkategorien eingeordnet werden: 1) beschämte Schwitzer, denen ihre Mutantenkräfte leicht peinlich sind und die mit Handtüchern und Putzsprays diskret hinter sich her wischen; 2) undichte Teufel, die das nicht tun.

Wie man mit ihm umgeht: Wenig überraschend ist die Umgehensweise mit dem Schitzer vom Subtypen abhängig: 1) Bei beschämten Schwitzern musst Du wenig tun, außer jeden Impuls, mit ihm zu ringen, zu unterdrücken. 2) Bei diesen undichten Teufeln solltest Du die Bibel zu Rate ziehen, um bestimmte exorzistische Rituale zu finden, die Dich vor den fauligen Ausdünstungen des Biestes schützen. So abgesichert, nimm ein großes Handtuch und ersticke sie. Wenn Du dabei „Die trocknende Macht Christus‘ bezwingt dich“ schreist, wird jeder in der Nähe gewarnt und kann Dich zur Not orten.

#3 Der Enge-Shorts-Typ

Es gibt viele Teile der männlichen Anatomie, die angemessener Weise mit weiten, locker hängenden Stoffen bedeckt sein sollten. Die rundlichen Teile zum Beispiel, aber auch andere. Von allem, was man als „ein bisschen“ beschreiben kann, sollte die Kontur möglichst vor neugierigen Augen versteckt bleiben. Aber das akzeptiert Enge-Shorts-Typ nicht, und so werden die Konturen seines „Bisschens“ vor Deinen Augen sein, ob Deine Augen das mögen oder nicht (tun sie nicht).

Nun sind wir offensichtlich alle an diesem Ort, um besser auszusehen, also macht es einen gewissen Sinn, auf unsere Erfolge stolz zu sein. So wie ausgezogene T-Shirts bei einem Weltmeisterschafts-Tor oder ein Siegestanz bei einer Nobelpreisverleihung, gehören diese kleinen Jubelgesten zum Mensch-Sein. Aber wenn das beste, was jemand im Leben erreicht hat, eine kräftige Oberschenkelmuskulatur ist und seine Jubelgeste andere dazu bringt, sich weit weg zu wünschen, macht er wahrscheinlich etwas falsch.

Wie man mit ihm umgeht: Weit weg zu sein ist die bevorzugte Herangehensweise, aber wenn das unmöglich ist (vielleicht hast Du ein richtig schlimmes Privatleben), dann musst Du eben an die Decke starren. Das ist bedauernswert, denn diese Genickstellung kann die korrekte Haltung beim Gewichtheben beeinträchtigen und zu Schweißtropfen in Deinen Augen führen.

#2. Das „Enge-Shorts-Girl“

Diese Frauen in engen Shorts sind dem „Enge-Shorts-Typen“ ähnlich – mit gewissen Unterschieden, und diese sind in vieler Hinsicht fantastisch.


Der einzige Nachteil – und ich sollte nochmals auf die vielen, vielen Vorteile hinweisen – ist, dass sie Dich dazu bringen werden, das Atmen zu vergessen, sodass Du sterben wirst.

Wie man mit ihr umgeht: Konzentriere Dich auf tiefe Atemzüge aus dem Bauch. Das wird die Menge an Sauerstoff in Deinen Lungen maximieren und dazu führen, dass Du wie ein komischer Frosch aussiehst, was enge Shorts tragende Frauen dazu anregen wird, sich – und damit die Bedrohung – zu entfernen. Und egal, was Du tust, starre ein enge Shorts tragende Frau niemals direkt an, damit Du Dich nicht in die schlimmste Sorte von Fitnesscenter-Schurken verwandelst…

#1. Der Spanner

Man kann Spanner selbstverständlich in vielen anderen Orten und nicht nur im Fitnessstudio finden. Zum Beispiel sind meistens vier oder fünf von ihnen in jedem “Hooters”. Aber angesichts der zu erwartenden Verlegenheit beim Trainieren und der engen Shorts, die enge Shorts tragende Frauen gerne tragen, sind Spanner im Fitnesscenter am ärgerlichsten.

Als Schwitzer mit der Neigung, beim Pilates den Titelsong zu Conan der Barbar zu singen, bin ich daran gewöhnt, einige unangenehme Blicke zu ernten, aber sie verweilen selten lange. Ich kann mir nicht vorstellen, was für Höllenqualen ein enge Shorts tragende Frau ausstehen muss, wenn diese Typen in der Nähe sind. Wenn es doch nur einen Artikel im Internet gäbe, der Methoden aufzählt, mit solchen Typen umzugehen…

Wie man mit ihm umgeht: Du könntest natürlich in ein Fitnessstudio nur für Frauen gehen, doch ich möchte Dich im Namen aller Schwitzer bitten, das nicht zu tun. Weite Kleidung anzuziehen ist eine andere Option und wird mit Sicherheit die Wahrscheinlich von Herzattacken bei Schwitzern verringern.

Aber es könnte deine Beweglichkeit beeinträchtigen.

Die letzte Möglichkeit ist, höflich und selbstsicher auf ihn zuzugehen und in aller Ruhe zu sagen: „Verzeihen Sie bitte, es ist mir sehr unangenehm, wenn Sie sich selbst so berühren.“ „Aber ich berühre mich doch überhaupt nicht“, wird er wahrheitsgemäß sagen. Das ist der Moment, in dem Du ihn mit einer 10 Pfund schweren Kugelhantel zwischen die Beine schlägst. „PERVERSLING!“ schreist du, „HILFE! DIESER PERVERSE SPIELT TASCHEN-SOLITAIRE UND ER IST KURZ DAVOR, ZU GEWINNEN!“ Zu diesem Zeitpunkt wird jemand, vermutlich ein Gewichthebergürtel-Typ, kommen und den Spanner durch einen Spiegel schmeißen. Es hätte ein Schwitzer sein können, und wir wollten definitiv helfen, aber es ist ziemlich kompliziert von diesen elliptischen Dingern abzusteigen. Ernsthaft, wenn Du es vermasselst, von einem elliptischen Gerät abzusteigen, wirst du möglicherweise nie wieder beim Taschen-Solitaire gewinnen.

Originalartikel von Chris Bucholz

 

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One Comment

  1. Markus Jakobs

    Juli 18, 2015 at 6:24 pm

    Amüsanter Beitrag. Vor allem der Abschnitt über die engen Shorts … es gibt einfach Dinge auf die man beim Training doch gerne verzichten kann 😉

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